| Im Zentrum des Programmes "Lokales Kapital in
der Sozialen Stadt" steht die Anregung und Förderung von lokalen Mikroprojekten bzw. Netzen
davon als Beiträge zur Aus- und Mitgestaltung der sozialen Infrastruktur in den Stadtteilen.
Der allgemeine inhaltliche Fokus ist dabei auf den Erwerb von Qualifikationen zur beruflichen
Integration und von Kompetenzen zur selbstständigen Lebensbewältigung zu legen. Dabei soll das
Programm identifizierbare Inhalte haben. Dazu gehören neben der beruflichen Eingliederung, der
Gründung von kommunalen Netzwerken gegen Benachteiligung und sozialen Betrieben vor allem die
soziale Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrations- hintergründen
(einschließlich Asylbewerber und ihre Angehörigen!). So stehen z.B. nicht nur Netzwerke
für Nicht-Migranten, sondern Netzwerke mit zugewanderten Jugendlichen und Erwachsenen, der
systematische Einbezug von Initiativen und Einrichtungen, die mit Migrationsfamilien und
ihren Angehörigen arbeiten etc. im Mittelpunkt des Interesses.
Ein weiterer Schwerpunkt in der Umsetzung ist
die Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz durch konkrete Maßnahmen und
Projekte. Dabei geht es vor allem um Maßnahmen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung auf dem
Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft. Es sollen demokratische Verhalten und ziviles Engagement
gestärkt und Toleranz und Weltoffenheit gefördert werden. An die Erfahrungen aus dem seitens
der Bundesregierung initiierten Aktionsprogramm "Jugend für Toleranz und Demokratie - gegen
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" wird dabei angeknüpft. Die im
Rahmen des Konzeptwettbewerbes eingereichten Anträge müssen daher eine Situationsanalyse des
Gebietes beinhalten, die den Bedarf hinsichtlich der vorgesehenen Projekt- aktivitäten
darlegt. |