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Volksfeste |
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Linksammlung |
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Hier finden Sie Links zu interessanten Websites über
Brauchtum, Hand- werk und Volkskunst in Thüringen. |
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| Volksfeste in Thüringen (eine Auswahl) |
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ALTENBURGER SKATBRUNNENFEST
Skatturniere stehen im Mittelpunkt des Volksfestes, das seit 1993
jedes Jahr Anfang Mai in der "Stadt der Spielkarten"
gefeiert wird. |
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ZWIEBELMARKT in Apolda
Der Zwiebelmarkt wurde zum erstenmal am 4. November 1886 in den Annalen Apoldas erwähnt.
Heutzutage bedeutet die Organisation dieses alten Festes Markttreiben
im allerbesten Sinn des Wortes. Und im Mittelpunkt steht die Zwiebel:
als Zwiebelzopf, wobei die Zöpfe aus verschiedenfarbigen Zwiebeln mit Roggenstroh zu
kunstvollen Rispen geflochten werden, und als Zwiebelkuchen, für
die jeder Bäcker in Apolda seine eigenen Tricks und Geheimrezepte
besitzt. |
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GLOCKENFEST in Apolda
Für Jahrhunderte war die Geschichte Apoldas mit dem Handwerk
der Glockengießerei verbunden. Heute stehen die Produkte
dieser Kunst in aller Welt. So findet zum Glockenfest als musikalisches
Ereignis einmaliger Art von Telefonleitungen übertragen ein
"Weltglockengeläut" statt. Weiterhin bietet das
Fest einen Glockenguß, den jeder live miterleben kann. Am
zweiten Tag des Festes wird der klingende Glockenmarkt eröffnet. |
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ARNSTÄDTER WOLLMARKT
Die Tradition dieses Volksfestes mit Schaustellern und Marktbuden
am Wollmarkt reicht bis in das Jahr 1850 zurück. |
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BRUNNENFEST in Bad Berka
Das erste offizielle Berkaer Brunnenfest fand zum 75. Badejubiläum der Stadt im
Jahr 1888 statt. Es war ein Trachten- und Bauernfest, an dessen Umzügen durch
die Stadt von je her auch die Kurgäste teilnahmen.
Neben dem Umzug am Sonntag zur Bornwiese gibt es einen
historischen Markt mit Töpfern, Korbmachern und Spinnerinnen
der Region im Kurpark. |
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FLIEDERFEST in Bad Frankenhausen
Im Programm des traditionellen Festes steht unter vielen anderen
Veranstaltungen die Wahl der Frankenhausener Fliederkönigin. |
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MITTELALTER - STADTFEST in Bad Langensalza
Ganz im Zeichen mittelalterlichen Treibens zeigen Feuerschlucker
und Schwerkämpfer ihr Können. Im Mittelpunkt steht ein
Handwerkermarkt mit Schmiede, Steinmetze und Glasschleifern. |
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WEINFEST in Bad Sulza
Das im Jahr 1993 erstmals gefeierte Fest wird von der Kurgesellschaft
Heilbad Bad Sulza mbH. und vom Thüringer Weinbauverein Bad
Sulza e.V. ausgerichtet.
Höhepunkte des Programms sind eine Wanderung über die
Weinberge, ein Festumzug und die Wahl der Thüringer Weinprinzessin. |
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TAUBENMARKT in Dermbach / Rhön
Seit Dermbach 1716 das Marktrecht erhalten hatte, wurden vierteljährlich
Viehmärkte abgehalten, die bereits damals Jahrmarktcharakter
besaßen und so eine große Anziehungskraft auf die
Bewohner der Nachbarorte ausübten.
Im Zweiten Weltkrieg fast zum Erliegen gekommen, wurde diese Markttradition
1945 von dem Dermbacher Original, Friedrich Denner, auch "Chinafritz" genannt,
wieder neu belebt. Seine größte Leidenschaft waren Tauben, und er
ging selbst bei größtem Schneegestöber zu Fuß
bis nach Geisa zum Markt. |
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DORNBURGER ROSENFEST
Ursprünglich geht das Fest auf den Geburtstag Herzog Karl
Alexanders von Weimar zurück, den er am 24. Juni 1873 erstmals
öffentlich in dem von Rosenrabatten umgebenen Dornburger
Rokokoschloß feierte. Einer
der prominentesten Gäste dieses Festes war Johann Wolfgang
von Goethe, der zwischen 1777 und 1830 über 20 Mal das Fest
besuchte.
Der Höhepunkt des beliebten Dornburger Volksfestes ist
der Auftritt der Rosenkönigin mit ihrem Gefolge von Pagen
und Rokokodamen. Aus dem Schloß kommend, wird die Königin
feierlich vom Bürgermeister empfangen, zur rosengeschmückten
Kutsche geleitet und fährt anschließend durch die
Straßen der Stadt. |
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SOMMERGEWINN in Eisenach
Das größte Frühlingsfest im thüringer Raum
beruht auf einem uralten Brauch, wobei bis heute nicht geklärt
werden konnte, ob sein Ursprung in einem slawischen Frühlingsfest
oder in einem germanischen Kultbrauch zu suchen ist.
Als gesichert gilt, daß es sich bei diesem Fest um den Brauch
des Winteraustreibens und Sommereinholens handelt, wobei der Winter
symbolisch durch eine Strohpuppe, der Sommer durch ein Feuerrad
im Festzug vertreten sind. Hauptfiguren des Festes, dessen Ausgangsort
in der Georgenvorstadt, dem heutigen Ortsteil Stiegk im Westen
der Stadt, zu suchen ist, sind außerdem "Frau Sunna"
und "der Winter".
Zwischen diesen beiden findet nach Beendigung des Umzuges auf
dem Marktplatz ein Streitgespräch statt, bei dem Sunna, die
Vertreterin des Sommers, den Sieg davonträgt. Der Winter
scheidet als brennende Strohpuppe. |
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KUHSCHWANZFEST in Eisfeld
Die Bezeichnung dieses alten Volksfestes, die zum erstenmal 1885
in der "Sonnenberger Zeitung" erwähnt wurde, ist
vermutlich eine Anspielung auf den damals bäuerlichen Charakter
des Festzuges, in dem die Wagen ausschließlich von Kühen
gezogen wurden.
Die Wurzeln dieses Volksfestes reichen weit ins Mittelalter
zurück, als "Esefeld" im Jahr 1323 mit dem Stadtrecht
die Pflicht übernahm, zur Verteidigung seiner Einwohner eine
Bürgerwehr aufzustellen.
Die jährlichen Waffenübungen und Musterungen, die im
Jahr 1608 von Herzog Johann Casimir von Sachsen-Coburg auf den
dritten Pfingstfeiertag festgelegt worden waren, mit Wachaufzug,
Kommandantenritt, Scheibenschießen und den anschließenden
Vergnügungen im Wirtshaus, wurden nach dem Verbot der Bürgerwehr
1852 von der Feuerwehr übernommen. Die Tradition dieses alten
Festes wurde nach der Wende im Jahr 1992 zum erstenmal wiederaufgenommen. |
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KRÄMERBRÜCKENFEST in Erfurt
Seit 1965 findet jedes Jahr zu Beginn des Sommers rund um die
Krämerbrücke das größte Altstadtfest Thüringens
statt. Auf dem Programm stehen Straßentheater, Belustigungen mit
mittelalterlichem Flair, Folktanz, Oldies und Jazzmusik. |
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GOTHARDUSFEST in Gotha
Das Gothardusfest als Gothaer Stadtfest steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto, das häufig Bezug nimmt auf
historisch verbriefte Ereignisse und interessante Persönlichkeiten in der Gothaer Geschichte,
sich aber auch als Spiegel lebendiger Gegenwart versteht. |
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THÜRINGER SCHÄFERTAG in Hohenfelden
Die Landesmeisterschaften der Schäfer im Hüten ihrer
Schafe und die Vorführungen der traditionellen Wollverarbeitung
sind seit dem Jahr 1992 zu einem vielbeachteten Ereignis geworden. |
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HEIRATSMARKT in Kaltennordheim
Am 12. Oktober 1562 wurde dem Ort Kaltennordheim das Stadtrecht
und das Abhalten von Wochenmärkten verliehen.
Der Markt zu Pfingsten, später als "Heiratsmarkt"
bezeichnet, wurde von 1563 bis heute beibehalten.
Es war dies ursprünglich ein Markt der Bauern, Handwerker
und Gewerbetreibenden, auf dem gefeilscht und getauscht wurde
und über dessen Geschehen der Marktmeister mit seinen Knechten
wachte. Doch nach dem Motto: "heirat nach dem Mist, da weißte
wen de krist", kam es an dieser Stelle auch oft zu Heiratsvermittlungen,
wenn zum Beispiel ein Bauer seine Tochter einem gut gestellten
Landwirt versprach.
Mit der Aufstellung der ersten Karussells und Schaubuden gewann
der Markt im 19. Jahrhundert immer mehr auch den Charakter eines
Volksfestes. |
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TANZ- UND ROSENFEST in Kranichfeld
Der Ursprung des Kranichfelder Tanz- und Rosenfestes geht auf
den Willen Gottfried Pfeiffers zurück, der 1878 festlegte,
daß jedes Jahr zur Zeit der Rosenblüte am Sonntag nach
dem Johannistag ein Kinderfest gefeiert werden solle.
Verbunden wurde das Kinderfest der Zwei-Burgen-Stadt
mit der Wahl der Rosenkönigin und dem Rosenreigen auf der
Freilichtbühne. So hat das Volksfest der Kranichfelder bis
auf Unterbrechungen durch die Kriegsereignisse die Zeiten überdauert.
Seit 1992 wird das Rosenfest alle zwei Jahre (immer zu geraden
Jahreszahlen) zusammen mit dem Kranichfelder Tanzfest gefeiert,
das auf eine Idee des Thüringer Tanzverbandes zurückgeht,
Tanzgruppen, -vereine und -ensembles auftreten zu lassen, um so
altes Kulturgut zu pflegen. |
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LAUSCHAER KUGELMARKT
Auf dem Weihnachtsmarkt an den ersten beiden Adventswochenenden
wird die Herstellung von original Lauschaer Christbaumschmuck
vorgeführt. |
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STROHBÄRUMZUG in Milbitz bei Rottenbach
Daß die Wurzeln dieses Festes weit in der Vergangenheit
liegen, zeigt schon die Tatsache, daß der Strohbär,
der jedes Jahr nach Weihnachten in Milbitz umgeht, auf vorchristliche
Weise die bösen Geister austreiben soll.
Zunächst wird ein kräftiger Bursche aus dem Ort von
Kopf bis Fuß in Stroh eingebunden, offen bleibt nur ein
kleines Loch zum Atmen und Trinken während des mehrstündigen
Umzugs.
Anschließend ziehen Burschen und Mädchen mit dem
Bären, der an einer Kette geführt wird, mit viel Lärm
von Haus zu Haus, und es wird "gedengelt", d.h., es
werden Würste, Eier und Getränke erbettelt. Dabei versucht
sich der Bär immer wieder mit Gebrüll Respekt zu verschaffen.
Zum Schluß wird der Bär verbrannt - natürlich
erst, nachdem der Bursche aus dem Kostüm gestiegen ist. |
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Die Mühlhäuser Stadtkirmes
Der absolute Höhepunkt und eigentlich der Beginn der Jahreszeit, nach der die Mühlhäuser Ihre Jahresrechnung aufstellen, ist die
Mühlhäuser Stadtkirmes. Beginnend am letzten Augustwochenende wird eine Woche lang gefeiert. Zu dieser Zeit umgibt Mühlhausen ein
ganz besonderes Flair. 31 Kirmesgemeinden sind im Traditionsverein Mühlhäuser Heimatfeste zusammengeschlossen und organisieren
zusammen mit der Stadtverwaltung eines der größten Heimatfeste und die größte Stadtkirmes Deutschlands. Bunte Programme in den
einzelnen Kirmesgemeinden, Spielmannszüge und ein jährlich wachsender Kirmesumzug sind nur einige Höhepunkte, die den Besucher erwarten. |
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Das Bauernkriegsspektakel zu Mühlhausen
Jährlich findet im Mai das Bauernkriegsspektakel in Mühlhausen statt, welches die Ereignisse um Heinrich Pfeiffer und den Reformator
Thomas Müntzer lebensnah darstellt. Thomas Müntzer war wie Luther ein bedeutender Reformator in Mitteldeutschland.
Mit Witz und Erfindungskraft werden den Besuchern des Bauernkriegsspektakels die Geschehnisse der Jahre 1523 - 1525 durch Darsteller
und Mühlhäuser Statisten nahe gebracht. Auf künstlerische Freiheit wird verzichtet und sich an die überlieferten Schriften gehalten.
Für das Spektakel mit Spielszenen und historischem Markt mit handelndem und darstellendem Gewerbe, bietet die historische Altstadt von
Mühlhausen die perfekte Bühne. Die Besucher werden mit Musik, Gaukelei, Narretei und Ritterschaukämpfen, Bauernlager und Wagenburg
sowie allerlei Kurzweil bestens unterhalten. Abwechslungsreiche mittelalterliche Speisen sorgen für das leibliche Wohl. |
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FÄRBER- UND HANDWERKERFEST im Thüringer Färbedorf Neckeroda
Am letzten Samstag im August findet alljährlich
das Färber- und Handwerkerfest in Neckeroda statt. Dieses traditionelle Fest hat sich zu einem der schönsten
thematischen Feste in Thüringen entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Tradition des Färbens mit Naturmaterialien.
Färberinnen und Färber aus ganz Deutschland und teilweise aus Europa pilgern nach Neckeroda, um ihre handwerklichen
Fähigkeiten und Künste zu zeigen. Darüber hinaus präsentieren sich eine Vielzahl anderer Handwerker, wie z. B.
Töpfer, Weber, Filzer oder Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte.
Bei all den Aktivitäten können die Gäste den Färbern und Handwerkern über die Schulter schauen.
Die liebevoll restaurierten Höfe öffnen sich für die Besucher und bieten ein vielfältiges Angebot für Groß und Klein.
Am Vorabend findet seit 2004 das FÄRBERforum Neckeroda als Fachveranstaltung statt. |
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NORDHÄUSER ROLANDSFEST
Zu Ehren des Wahrzeichens der Stadt wird mit Unterbrechungen seit 1955 das Rolandsfest gefeiert. Die Rolandstatue,
ein Ritterstandbild mit einem Richtschwert in der Hand, gilt als Sinnbild der Eigenständigkeit der Stadt mit
Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit. Extra zum Fest steigt der Roland von seinem Sockel am Rathaus und mischt
sich mit seinem Gefolge aus drei historischen Nordhäuser Originalen unter die Menschen. Jede der vier Figuren hat
ihre eigene Bedeutung. Während der Roland als markantestes der Wahrzeichen reichsstädtische Souveränität verkörpert,
sollen die drei anderen Gestalten Humor und Freude verbreiten. Das Gefolge besteht aus der "Brockenhexe", dem
"Professor Zwanziger" und dem "Alten Ebersberg". Letzterer war ein ebenso lebenslustiger wie geistreicher Gastwirt,
der im 19. Jahrhundert ein Gasthaus am Markt von Nordhausen führte und über dessen Späße und Streiche in der ganzen
Stadt gesprochen wurde. Einen Professor Zwanziger hat es im 19. Jahrhundert ebenfalls in Nordhausen gegeben. Er war
eigentlich ein einfacher Handschuhmacher, trug aber trotzdem meistens Zylinder, Handschuhe und Spazierstock.
Zwanziger liebte es, das Wetter zu deuten, was die Bürger der Stadt oft zu Scherzen veranlasste – und ihm außerdem
den "Titel" Professor einbrachte. |
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KIRSCHFEST in Rastenberg
Da die zirka 2.000 Einwohner zählende Stadt Rastenberg von
Obstplantagen - vor allem Kirschbäumen - umgeben ist und
zur Erntezeit viele Helfer nötig waren, führte die gemeinsame
Arbeit auch zu dem Bedürfnis, gemeinsam zu feiern.
So fand schon 1850 das erste Kirschfest statt. Nach alter Tradition,
aber mit neuem Inhalt wurde das Fest 1964 wieder aufgenommen.
Höhepunkt ist der große Festumzug mit Gruppen,
gekleidet in Kostüme aus verschiedenen Jahrhunderten der
Rastenberger Geschichte. Er zieht mit Festwagen, Fanfarenzügen
und Reitergruppen durch die Stadt bis zum Festgelände auf dem Kapellenberg.
Das Fest endet mit einem Großfeuerwerk. |
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VOGELSCHIESSEN in Rudolstadt
Das erste Rudolstädter Vogelschießen fand am 28. August
des Jahres 1722 statt. Doch nahm es den Charakter eines Volksfestes
erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts an.
Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein waren
die später beim Vogelschießen vertretenen Schausteller
unbekannt. Damals standen noch Bälle, Theaterauftritte, Spiele,
Märkte, Feuerwerk und nicht zuletzt kulinarische Spezialitäten
im Vordergrund des Festes.
Austragungsort des Vogelschießens war der Anger, bis
man es im Jahr 1953 auf die Bleichwiese verlegte. Damit wurde
es zum größten Volksfest an der Saale.
Das Programm wechselt jährlich, wobei das von der Schützengesellschaft
Rudolstadt 1513 ausgerichtete traditionelle "Armbrustschießen
auf den hölzernen Vogel" weiterhin als zentraler Mittelpunkt
des Festes gilt. |
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BUTZELMANNFEST in Rudolstadt
So ungewöhnlich wie das Fest, so vieldeutig ist der Name
"Butz", der soviel wie Kobold, Zwerg oder Wicht, allerdings
auch Kind und Puppe bedeuten kann.
Noch heute erzählt man sich an den Stammtischen die Geschichte,
wie die Mörlaer, nachdem man 1529 im Flurteil Ehrlich eine
Quelle entdeckt hatte, eine Wasserleitung aus Holz zum nahen Schloß
legen mußten.
Gräben wurden ausgehoben und Baumstämme der Länge
nach durchbohrt und geschwefelt. Es war eine Fronarbeit. Die Rohrleitung,
die noch heute funktioniert, mußte regelmäßig
von den Mörlaern, die weit vor den Toren der Residenz wohnten,
gewartet und regelmäßig erneuert werden.
Dafür bekamen sie Brot, Bier und Wein und durften für
den Eigenbedarf Holz aus dem herrschaftlichen Forst schlagen.
Als sie jedoch mehr Holz schlugen, als erlaubt war, und es auf
dem Markt der Residenz als Brennholz verkauften, erfuhr Gräfin
Katharina, auch die Heldenmütige genannt, davon. Sie kam
nach Mörla , um den "Waldfrevel" zu ahnden, doch
stürzten sich die Bewohner als "Butzelmänner"
verkleidet aus dem Dunkel des Waldes und warfen die hoch zu Roß
sitzende Gräfin in einen Teich.
Dieser Sieg der Mörlaer über die Obrigkeit war der
Anlaß zum Butzelmannfest, dessen Brauchtum sich mit dem
Bau der Wasserleitung zur Heidecksburg verbindet. Veranstalter
des Festes, dessen eigener Charakter erhalten und gepflegt werden
soll, ist der "Mörlaer Butzelmannclub e.V.". |
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BURG- UND STADTFEST in Schleusingen
Obwohl das Fest, das sowohl in der Stadt Schleusingen als auch
auf der Bertholdsburg stattfindet, 1991 zum erstenmal gefeiert
wurde, geht die Abi-Taufe des Gymnasiums am Samstagvormittag auf
einen Brauch der 20er Jahre zurück.
Damals wurden die Abiturienten auf den Schultern ihrer Mitschüler
zur Post getragen, um ein Telegramm an ihre Eltern aufzugeben.
Auf dem Heimweg wurden sie, sozusagen als Taufe, in den Marktbrunnen
geworfen. |
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GREGORIUSFEST in Stadtilm
Das Gregoriusfest am 12. März, dem Todestag Gregors des Großen,
ist zweifellos das älteste noch lebendige Kinder- und Schulfest
in Thüringen.
Papst Gregor IV., der ein Freund der Jugend und des Gesanges
war, soll das Gregoriusfest als Schulfest im Jahre 830 zum Todestag
Gregor des Großen erstmals eingeführt haben.
"Das Fest diente den Lehrern als Einnahmequelle und sollte
mit Umzügen, Frohsinn und Tanz, mit Brezeln, Windbeuteln
und anderen Naschereien die Schulanfänger zur Schule locken.
Geblieben ist von diesem ursprünglichen Brauch das Beschenken
der Schulanfänger mit Zuckertüten. |
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SUHLER SCHÜTZENFEST
Das Suhler Schützenfest rund um das Waffenmuseum im Stadtzentrum findet alle zwei Jahre statt.
Einerseits wird damit der erfolgreichen Suhler Sportschützen gedacht, die mit ihrem Können den Namen der Stadt
und ihrer Waffenwerker hinaus in alle Welt getragen haben.
Andererseits ist auch die Erinnerung an solch hochkarätige internationale Schießwettkämpfe, wie die EM ’78 und die
WM ’86 auf der 1971 eröffneten Schießsportanlage auf dem Friedberg in Suhl lebendig. Diese steht auch in
diesen Schützenfest-Tagen im internationalen Rampenlicht, denn dort schießen die weltbesten Wurfscheibenschützen
um Weltcup-Punkte. |
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ZWIEBELMARKT in Weimar
Seit mehr als 340 Jahren findet zwischen Theaterplatz und Neptunbrunnen,
Kasseturm und Frauenplan "das große Landesvolksfest,
der Zwiebelmarkt" mit Händlern, Musikanten und Schauspielern
statt.
So schreibt schon Carl Friedrich Zelter, ein guter Freund Goethes,
an seine Tochter:
"Die blanken Zwiebeln sind an langen Fäden wie Perlenschnüre
aufgezogen und nehmen sich gar artig aus.
Goethe ließ davon für 14 Pfennig für das ganze
Jahr einkaufen und hing sie an seinem Fenster patriotisch auf,
was einiges Aufsehen machte..."
Schon am Vorabend des Zwiebelmarktes, dem Donnerstag, wird
um 19 Uhr die Zwiebelmarktkönigin gewählt. |
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FLÖSSERFEST in Wernshausen
Über 400 Jahre bestimmte die Flößerei die Geschichte
des Ortes Wernshausen. Somit steht die Floßfahrt auf der
Werra am Sonntagnachmittag, an der alle Besucher teilnehmen können,
im Mittelpunkt des Festes. Tradition sind auch kulinarische Spezialitäten
wie Zwiebelkucken, Rahmkuchen und Flößerbraten mit
selbstgebackenem Brot. |
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GROSSES DORFFEST in Wintersdorf
Als das Große Dorffest im Jahr 1990 zum erstenmal gefeiert
wurde, war die Resonanz auch über die Grenzen des Altenburger
Landes hinaus so groß, daß es zur festen Einrichtung
wurde. Heute zieht das beliebte Volksfest jedes Jahr über
zehntausend Besucher in die kleine Gemeinde Ost-Thüringens.
Mit Fackelumzug und Feuerwerk wird das Fest am Freitagabend eröffnet.
Am Samstag gegen 13 Uhr wird der Festbaum aufgestellt.
Der Sonntag bietet mit dem "Landesfeuerwehrmusiktag" und
über zwanzig Musikkapellen aus ganz Thüringen einen
weiteren Höhepunkt des Festes. |
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WALPURGISNACHT in Zella-Mehlis
Die Zeit von Lichtmeß bis Ostern gilt seit altersher als
Vorfrühling. Als eigentlichen Beginn des Frühlings betrachtete
man den 1. Mai, den Tag der heiligen Walburga. Nach dem Volksglauben
brachen in dieser Nacht noch ein letztes Mal alle bösen Mächte
los. Entsprechend wappnete man sich mit gewaltigem Lärm,
dem Sammeln von Kräutern und den schützenden Walpurgisfeuern
gegen heidnische Unholde und Hexen.
Noch heute wird diese Nacht im Hof des Bürgerhauses in
Zella-Mehlis mit einem höllischen Spektakel begangen. Höhepunkt
und zugleich Abschluß des Treibens sind die Kür der
schönsten Hexe und der Hexentanz um das Walpurgisfeuer.
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